Jahr | 2014
Status | abgeschlossen
Land | Österreich / Wien
Auftraggeber |
Stadt Wien, Magistratsabteilung 31 - Wiener Wasser
Wasserwerke Donauinsel Nord und Nußdorf - Pumpversuchsberichte
Halbjährlich führt die MA31 – Wiener Wasser Pumpversuche der Brunnenfelder Nussdorf und Donauinsel Nord durch. Ziel ist die langfristige Sicherung der Leistungsfähigkeit beider Grundwasserwerke. Gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur wurden im Rahmen einer ARGE die Pumpversuche ausgewertet.

Projektbeschreibung

Als Trinkwasserversorger der Stadt Wien ist die Magistratabteilung 31 – Wiener Wasser an der langfristigenErhaltung der Leistungsfähigkeit ihrer Trinkwasserbrunnen interessiert. Die unmittelbare Nähe der Donau zu den Wasserwerken Donauinsel Nord und Nussdorf erfordert in diesem Fall eine genaue Kenntnis der Grundwasserleiter. Um auf die in diesem Gebiet langjährige Erfahrung des Instituts für Siedlungswasserbaus zurückgreifen zu können, wurde für die Berichte der Jahre 2012 und 2013 eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus Kooperative Wasser und Universität für Bodenkultur gegründet. Ein zentraler Punkt der Bearbeitungen der Kooperative Wasser war die räumliche und zeitliche Veränderung der Durchlässigkeit des Gewässerbetts (Kolmation) der Donau zu ermitteln und darzustellen. Hierzu wurde während mehrwöchiger Pumpversuche das Verhalten des Grundwasserleiters durch eine Vielzahl an Messungen registriert und analysiert. Die gewonnenen Daten wurden auf Plausibilität geprüft und um die Einflüsse von Temperaturund Kolmation bereinigt. In weiterer Folgen wurde die Einhaltung vorgeschriebener Wasserstandkriterien Die Darstellung der Ergebnisse erfolgte beispielsweise anhand von hochaufgelösten Grundwasserschichtenplänen und Quer- sowie Längsprofilen der Grundwasserleiter. Für bedeutende Entnahmesituationen und hydrologische Bedingungen wurde darüber hinaus auch eine instationäre Betrachtung der Fließprozesse im Grundwasserleiter durchgeführt.